Mittwoch, 26. Oktober 2016

Mini Gaze/Wachs Collagen

Kapitel 3
Ich freue mich aufs Arbeiten mit Wachs! Obwohl ich fast ausschliesslich damit arbeite, kann ich immer dazulernen. So gut!
Bereits die Herstellung des Untergrunds ist neu und spannend. Gips habe ich auch schon verwendet, aber immer mit Holz als Grundlage.


Zugeschnittene Stücke aus Sackleinen werden mit Gipsbandagen belegt. Mehrere Schichten übereinander und die Ränder gut verstreichen. Die Struktur vom Gips darf sichtbar sein. Trocknen lassen.
Dann die Rückseite mit Acrylfarbe bedecken - versiegeln
ev Aufhängevorrichtung anbringen.



Die Ränder der Gipsbinden mit Wachskreide etwas einfärben. Dann die Blätter/Objekte platzieren. 
Ich habe gewählt: je zwei-drei Papierstücke, ein textiles Teil und getrocknete, gepresste Blätter. 


Zuerst kommt ein Schicht Wachs, die den Gips nicht vollständig bedecken soll, so dass die Struktur noch sichtbar ist. Allerdings wird da Genze hier sehr uneben und es ist recht knifflig, die Teile einzufügen. Mit dem Papier geht es noch recht gut, das lässt sich gut einreiben mit dem Löffel, die Blätter allerdings brechen beim Bearbeiten sofort. Sie passen sich auch nicht den Unebenheiten an, so stehen die Ränder zum Teil auf oder das Ganze ist so bedeckt, damit kaum mehr etwas sichtbar ist. Auch "verschwinden" die hellen und die ganz dünnen Papiere im Wachs. Ein Stück war glaube ich, aus Backpapier, dieses hat den Wachs richtig abgestossen und ich habe das dann ersetzt. Das geht zum Glück super gut mit Wachs. Auch der Zopf aus Schnur beim einen Bild hat mir nicht gefallen und ich habe stattdessen ein Stück Spitze genommen. 



Bei allen Mustern sind die Textteile eingepasst und auch kleine Markierungen eingeritzt. Diese habe ich mit Ölpastell ausgefüllt. Dass man die überschüssige Farbe mit gewöhnlichem Öl entfernen kann war mir neu und es ist super! Das kann ich so gut gebrauchen.

Schlussendlich bin ich dich zufrieden mit dieser Arbeit, einfach weil ich viel gelernt habe. Ausprobieren, entdecken, verwerfen, forschen....So langsam kommen auch eigene Ideen für später. Ich bin gespannt....

Dienstag, 25. Oktober 2016

Winter`s Tale

Kapitel 2

Auf dieses Projekt freue ich mich besonders, "Weiss" in allen seinen Farbschattierungen begleitet mich schon länger. Die Wintergeschichte wird in vielen "Schichten" erzählt, die mehr oder weniger stark sichtbar aber trotzdem spürbar sind.

Mir gefällt dieses Sammeln von Papier und Blättern, auswählen von passenden Farbtönen und Schriften.
Diese klebe ich mit Binder auf die Leinwand. Ich hatte nur dieses quadratische Format, dafür mit breitem Rand.

Nach dem Trockenen färbe ich das Ganze mit brauner Tusche ein. Mit ist es allerdings zu dunkel, das heisst zu braun, darum helle ich es stellenweise wieder auf mit weisser Farbe.

Dann kommen die ersten Schichten Weiss, aufgespachtelt und gestempelt.

Mein ausgewähltes Bild (Postkarte) platziere ich und markiere mit Black Pencil und Tusche.


Die Horizontlinie wieder etwas aufbrechen und auf den Teil unter dem Horizont mehr Weiss anbringen.
Jetzt kommen noch weitere Schichten dazu, runde Stempel in Weiss, Kreise in Schwarz und Blau, blaue Akzente, Elemente aus anderem Material und die handgeschriebenen Texte.
Nun kommt die dicke Schicht Gel auf das Bild, leider ohne Foto....

Wie schade, noch dem Trocknen der ersten Schicht sind die schwarzen Striche blau geworden. Ich bin nicht sicher, aber ich glaube der Edding Fineliner ist der Übeltäter. Das werde ich noch austesten. Nun muss ich halt es gut es geht den Rand nachkorrigieren, also überdecken und wieder einfärben. Die Gelschickt ist aber relativ dick und uneben, es geht nicht so einfach.

Die Umrandung des Fotos ist nun doch sehr stark und dominant, aber ich mache es trotzdem fertig. Ich möchte ja einfach alle Anleitungen ausführen und so spüren, was passt für mich und was nicht. Es sind hier auch noch ein paar Elemente dazugekommen, Tintenspritzer, nochmals Schrift und natürlich die Worte im Bild.
Die langen Trocknungszeiten sind gewöhnungsbedürftig, auch die Kombinationen von verschiedenen Materialien. aber mir hat es sehr Spass gemacht, dieses Bild zu kreieren und mir gefällt auch was entstanden ist.



Montag, 10. Oktober 2016

Warm up

Woche 2

Es geht um Kontrast, Komposition und um Intuition.
Die Fotosammlung werde ich wie gehabt ergänzen. sobald ich passende Fotos gefunden habe.
In der ersten Übung wird die rechte Gehirnhälfte aktiviert, beziehungsweise die rationale ausgeschaltet. Folgende Vorbereitungen sind zu tun:
- 6 feste Papierstücke ca 15x15 cm (oder einen grossen Bogen teilen)
- Papierschnipsel, farbige und neutrale
- schwarzer wasservermalbarer Stift
- Gelmedium (Binder)
- Stoppuhr
Für jedes Papier bleibt genau 2 Minuten Zeit für die Herstellung der Miniaturcollage
weitere Vorgaben sind (diese können natürlich geändert werden)
4 Papierstücke plus
1 Sorte, die bei allen verwendet wird
1 vertikale Linie
1 horizintale Linie
ein Rechteck
Zeichen mit schwarzem Stift
Und los...


Das macht nun definitiv sehr Spass! Keine Chance den Verstand zu benutzen, es passiert einfach.
Mir gefallen vor allem das 1. weil es klar strukturiert ist, das letzte weil es eine interessante Komposition aufweist und am harmonischsten für mich ist das unten links mit dem Schwerpunkt ebenfalls unten links, das passt zu mir.
Eine tolle Erfahrung, einfach zu machen, macht fröhlich und stimmt aufs Thema ein. Das werde ich sicher mal wiederholen



Soulboard

 Kapitel 1

Endlich kann ich nun starten mit der ersten Lektion. Aufgabe ist ein "Soulboard" zu erstellen, das heisst eine Collage mit Bildern, die mir gefallen und die für mich Licht bedeuten.
Leider habe ich es verpasst,  die Schritte fotografisch zu dokumentieren. Schade.
Die Bildersammlung ist bereit, alle Untensilien ebenfalls. Der weisse Karton beschrifte ich mit guten Wünschen.
 

Nun platziere ich meine ausgewählten Bilder und klebe sich mit Acrylbinder fest. Leider habe ich kein Gelmedium gefunden, aber das besorge ich mir dann noch irgendwie. Der Binder ist etwas flüssig, aber für die Collage geht es.
Ich integriere ebenfalls einige Textilien und Wollfäden.
Mit passender Acrylfarbe verbinde ich die einzelnen Bilder, indem ich die Ränder übermale und so auch einges nicht mehr sichtbar ist.
Es wirkt wirklich ruhiger und einheitlicher. Ich füge nochmals ein paar Papiere ein, es scheint mir eher langweilig.
Danach kommt das Ausarbeiten, dunkler Rand, weisse Tropflinien, Stempelmotive, farbige Akzente.
Und zum Schluss die Schrift in weiss über alles.

Ich habe gelesen, dass einige von euch ebenfalls nicht nur glücklich sind mit dem ersten Werk. Ich bin es auf jeden Fall nicht wirklich. Das absichtslose Arbeiten, nicht zu Denken, intuitiv sein, das ist mir nur zeitweise gelungen. Allerdings ist das kein grosses Problem für mich, ich weiss dass ich einige Zeit brauche. Sobald ich Technik und Ablauf etwas verinnerlicht habe geht das dann viel besser.
Was mir gefällt sind die Farben und das Ganze wirkt aus der Distanz auch harmonisch. Technisch hat es funktioniert, was mich sehr freut und ich nun wieder etwas habe, an dem und mit dem ich weiterarbeiten kann.




Freitag, 7. Oktober 2016

suchen und finden


Woche 1

Noch immer bin ich dabei alles Material zusammen zu tragen.
Vieles habe ich in meinen unzähligen Kisten und Schachteln gefunden, obwahl ich beim letzten Umzug vor 3 Jahren vieles fortgeworfen habe. Papiere und Bilder habe ich ganz viele, auch unerwartete Trouvaillen wie die Markensammlung aus Kindertagen.









Eigentlich dachte ich immer, dass ich relativ viel Material zum Malen und Schreiben besitze, aber nach Durchsicht der Liste fehlten mir doch einige Dinge. Also los auf Shoppingtour...
Vieles habe ich gefunden und es war toll zu entdecken, was es da so für Sachen gibt die ich gar nicht kenne.Dies ist meine Ausbeute.





Auch bei den Textilien habe ich eine kleinen Auswahl zusammenbekommen. als "nicht Näherin" und nicht so verspielt gekleidete Frau in einem Männerhaushalt ist die Ausbeute an Spitzen und so eher gering. Aber irgendwie kommt dann doch so einiges zusammen.


Schwierigkeiten
Was ich hier in der Schweiz nicht bekomme sind alcohol inks. Entweder nehme ich die sehr! teure Kopierfarbe oder ich stelle sie selber her oder ich bestelle sie in Deutschland oder ich arbeite ohne sie. Da muss ich noch schauen.
Was ich bis jetzt auch noch nocht gefunden habe ist das matte Gelmedium. Ich habe zwar einen Acrylbinder der matt abtrocknet, aber es ist relativ flüssig, alle von der Konsistenz passenden sind glänzend abtrocknend. Vielleicht laufe ich da mal an etwas heran.
Jetzt könnte ich dann endlich beginnen. Meine Vernissage ist vorbei und hoffentlich kehrt etwas Ruhe ein bei mir, so dass ich mein Atelier wieder benutzen kann!